Zionsgemeinde Allendorf (Lumda)

Diakonie

Am Mittwoch, den 23. Juni 2004, stand der Frauennachmittag in Allendorf unter dem Thema „DIAKONIE“. Die Frauenkreisleiterin Renate Forchheim war im Urlaub, und so gestalteten Pfarrer Walesch und seine Frau den Nachmittag, zu dem auch die Männer eingeladen waren.


Mit einem neuen Film über das Naemi – Wilke – Stift wurde das Thema eröffnet. Es ist das größte diakonische Werk der SELK in Guben an der Neisse. Dann stellte sich Hanna Walesch als die neue Diakoniebeauftragte unserer Gemeinde vor. Sie sagte u.a.: Das Wort „Diakonie“ begegnet uns immer wieder. Wir denken dann an manche diakonische Arbeit, an die Diakoniestation oder an diakonische Werke. Aber wozu brauchen wir eine Diakoniebeauftragte in unserer Gemeinde?

1996 schrieben Diakoniedirektor Zielke und Propst Wolfgang Kühn im Vorwort des Heftes DIAKONIE:
„Es geschieht in unseren Gemeinden im stillen und ohne Aufhebens mancher Dienst und manche Handreichung und Hilfe an Menschen, die unseres Beistandes bedürfen. Das alles fällt unter den Begriff ‚Diakonie’. Unser Herr Jesus Christus will, daß für unser Handeln nicht Berechnung, sondern Liebe die Triebfeder ist. Er sagt: ‚Was ihr getan habt einem unter diesen meinen geringsten Brüdern, das habt ihr mir getan.’ (Matth. 25, 40)“

Jesus Christus beauftragt uns, weiterzugeben, was wir empfangen haben,
weiterzusagen, was wir gehört haben.
Wir sind seine Hände,
mit unseren Händen will er seine Arbeit in unserer Welt tun.
Wir sind seine Füße,
mit unseren Füßen will er Wege zu den Menschen finden, die er sucht.
Wir sind seine Augen,
mit unseren Augen will er die Menschen entdecken, die er zur Freiheit berufen hat.
Wir sind sein Mund,
mit unserem Mund will er den Unversöhnlichen sein Wort der Vergebung sagen.
Jesus Christus verspricht uns nicht, daß seine Arbeit anerkannt,
sein Wort gehört wird.
Aber er verspricht uns, seine Arbeit durch uns zu tun.

Auch bei uns gibt es Menschen, Gemeindeglieder, Nachbarn, Freunde…., die Hilfe brauchen: Laßt uns offen und wach sein für Menschen in Not und mit unseren Gaben und nach unseren Möglichkeiten helfen. In der Regel ist es einfacher, eine Aufgabe nicht alleine, sondern zusammen anzupacken. Da wäre ein ‚Diakonie-Kreis’ eine Möglichkeit. Ich wünsche uns gute Ideen.

Ihre Hanna Walesch