Zionsgemeinde Allendorf (Lumda)

Rückblicke

Regionales Gemeindefest am 9. Juni 2013

Freiluftgottesdienst musste im Saal stattfinden

Gemeinsames Gemeindefest der SELK-Pfarrbezirke Dreihausen, Marburg und Allendorf –
Fürbitte für Flutopfer

Alljährlich feiern die benachbarten Pfarrbezirke Dreihausen mit Heskem und Roßberg, Marburg mit Treisbach und Warzenbach sowie Allendorf mit Grünberg und Gießen der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) reihum ein gemeinsames Gemeindefest. Am vergangenen Sonntag war wieder Allendorf Ausrichter dieses Festes und es war als Freiluftveranstaltung am OHGV-Wanderheim in Nordeck geplant. Nur bei Regen sollte es im Gemeindezentrum an der Friedhofstraße stattfinden. Wegen der unsicheren Wetterlage wurde erst am frühen Sonntagmorgen bei strahlendem Sonnenschein mit geringfügiger Bewölkung entschieden, die Veranstaltung im Freien zu wagen. Alles wurde vorbereitet, ein Altar sowie Sitzgelegenheiten und zur Sicherheit ein Zelt aufgebaut. Während etwa 150 Gemeindeglieder aus Nah und Fern auf das Vereinsgelände „Am Steinbruch“ strömten und der Posaunenchor auf der Wiese fröhliche Sommerlieder und Choräle spielte, ging eine Viertelstunde vor Beginn des Gottesdienstes ein wolkenbruchartiger Regen nieder, der aber bis zum geplanten Beginn um 11 Uhr wieder nachließ. Noch ließen sich die Verantwortlichen – die Pfarrer Manfred Holst (Marburg), André Stolpe (Dreihausen) und Norbert Rudzinski (Allendorf) – nicht entmutigen und man begann den Gottesdienst mit dem Lied „Die güldne Sonne voll Freud und Wonne“. Als aber ein noch stärkerer Regen einsetzte und ein Ende nicht abzusehen war, musste die Veranstaltung abgebrochen werden. In aller Eile wurden die Gemeindeglieder zum Gemeindezentrum nach Allendorf transportiert und der Gottesdienst in der Kirche fortgesetzt. Pfarrer Stolpe hielt die Eingangsliturgie, Pfarrer Holst predigte über Jesaja 55, 1-5 und Pfarrer Rudzinski sprach das Kirchengebet und die Schlussliturgie. Im Kirchengebet wurde aktuell der Opfer der Flutkatastrophe im Süden und Osten Deutschlands gedacht, für die auch die Kollekte am Schluss bestimmt war, sie erbrachte 1001,50 Euro. Mit dem Lied „Nun jauchzt dem Herren, alle Welt“ endete der trotz des widrigen Wetters fröhliche Gottesdienst.
Inzwischen hatten fleißige Grillmeister in der Pfarrgarage 200 Würstchen gebraten und das Mittagessen konnte sich nahtlos anschließen. Das geplante „bunte Programm“ fand in verkürzter Form im Saale statt, denn es regnete immer noch.
Mit einem gemeinsamen Kaffeetrinken, für das viele Kuchen von Gemeindegliedern gespendet waren, ging dieses regionale Gemeindefest am frühen Nachmittag zu Ende.